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HILFREICHES.
Finanzielle Hilfe, Fördermittel

 

Förderrichtlinien "Ersatzmethoden zum Tierversuch" im Programm der Bundesregierung "Biotechnologie – Chancen nutzen und gestalten"

Auszug aus der Bekanntmachung des BMBF vom 17.04.2001

Förderrichtlinien "Ersatzmethoden zum Tierversuch" im Programm der Bundesregierung "Biotechnologie – Chancen nutzen und gestalten"

In grundsätzlicher Fortführung der bisherigen Förderpolitik werden auch in Zukunft FuE-Vorhaben gefördert, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten Forschung oder auch besonders in der Grundlagenforschung Beiträge zur Reduktion der Tierverbrauchszahlen, zur Minderung des Belastungsgrades von Tieren oder Beiträge zu anderweitigen Verbesserungen im Sinne des 3R-Konzeptes führen können.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (mit Sitz in Deutschland) sowie weitere juristische Personen, die über eine vorhabengerechte Infrastruktur, vor allem geeignete Forschungskapazitäten, verfügen. Forschungseinrichtungen innerhalb der Bundesverwaltung können im Rahmen von Aufträgen der Verbundpartner eingeschaltet werden.

Zuwendungen werden zur Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben, bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer- Gesellschaft (FhG) die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. Die zusätzlichen Ausgaben/Kosten können bis maximal 100 % gefördert werden.

Bemessungsgrundlage für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen Kosten, die in der Regel bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Nach den BMBF-Grundsätzen wird dabei eine Eigenbeteiligung von mindestens 50% vorausgesetzt. Eine Einzelfallbewertung schließt jedoch eine geringere Eigenbeteiligung nicht aus.

Mit der Abwicklung dieser Förderaktivität hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Projektträger des BMBF und BMWi Forschungszentrum Jülich GmbH (PTJ) beauftragt.

Ab sofort können dem Projektträger jeweils zum 15.03. und 15.09. eines Kalenderjahres (jeweils Ausschlussfrist; Datum des Poststempels gilt) zunächst formlose, begutachtungsfähige Projektvorschläge als Vorhabenbeschreibung auf dem Postwege zugeleitet werden.

Quelle: Projektträger Jülich

Die vollständige Bekanntmachung mit weiteren Zuwendungsvoraussetzungen können Sie hier abrufen (pdf).

 

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