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HILFREICHES.
Finanzielle Hilfe, Fördermittel

 

Richtlinien zur Förderung von europäischen Forschungsprojekten zu zerebrovaskulären Erkrankungen

Auszug aus der Bekanntmachung des BMBF vom 07. Januar 2011
19.01.2011 - 09.03.2011

Richtlinien zur Förderung von europäischen Forschungsprojekten zu zerebrovaskulären Erkrankungen

Ziel der Bekanntmachung ist die Förderung von transnationalen Verbundvorhaben zu bedeutenden Fragen auf dem Gebiet zerebrovaskulärer Erkrankungen. Gefördert werden können Vorhaben, die z. B. den stummen Schlaganfall, zerebrale Mikroangiopathien (small vessel disease), chronische oder wiederholte Ischämie, vaskulär bedingte kognitive Beeinträchtigungen und andere zerebrovaskuläre Erkrankungen thematisieren.

Die Vorhaben sollen mindestens eines der folgenden Forschungsgebiete abdecken:

a. Grundlagenorientierte Forschungsansätze im Bereich der Pathogenese und Ätiologie zerebrovaskulärer Erkrankungen. Gefördert werden kann z. B. die Entwicklung besonders innovativer oder gemeinsam verwendeter Ressourcen und Technologien. Der Krankheitsbezug muss dabei deutlich dargestellt werden.

b. Forschungsansätze zur Entwicklung neuer Verfahren zur (Früh-) Diagnose, Therapie oder Rehabilitation auf dem Gebiet zerebrovaskulärer Erkrankungen.

Antragsberechtigt sind als deutsche Verbundteilnehmer staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, ggf. auch Einrichtungen der Gesundheitsversorgung (Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken) sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

Die Zuwendungen an die deutschen Verbundteilnehmer können im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von in der Regel bis zu drei Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Mit einem Förderbeginn ist zu Beginn des Jahres 2012 zu rechnen.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft [FhG] die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel je nach Anwendungsnähe des Vorhabens bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten vorausgesetzt.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF seine Projektträger im DLR - Gesundheitsforschung - beauftragt.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Stufe ist dem NEURON-Sekretariat (Webadresse siehe oben) zunächst eine Antragsskizze für das beabsichtigte Verbundvorhaben über den jeweils vorgesehenen Verbundkoordinator bis spätestens zum 9. März 2011 in elektronischer Form vorzulegen.

Quelle: BMBF

Die vollständige Bekanntmachung des BMBF mit weiteren Zuwendungsvoraussetzungen können Sie hier abrufen.

 

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