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BuildMoNa-Doktorandin veröffentlicht in renommierter Fachzeitschrift

Auszug aus der Pressemeldung der Universität Leipzig, Nummer: 2011/123 vom 09.05.2011

BuildMoNa-Doktorandin veröffentlicht in renommierter Fachzeitschrift

Die erste wissenschaftliche Veröffentlichung von Anika Kreienbrink, Doktorandin in der im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Graduiertenschule "Building with Molecules and Nano-objects" (BuildMoNa), ist zusammen mit Koautoren in der Fachzeitschrift "Angewandte Chemie" erschienen. Mit einem Impaktfaktor von 11.829 (in 2009) ist die "Angewandte Chemie" die renommierteste Zeitschrift für Chemiker, und folgerichtig gelangen nur die besten Beiträge in dieses Journal. Als besondere Auszeichnung wurden die Arbeiten der Leipziger Chemikerin auch als Titelbild der Mai-Ausgabe ausgewählt. "Das ist ein großer Ansporn für mich", sagte Anika Kreienbrink, die sich in ihrer Dissertation mit phosphorhaltigen Ringen beschäftigt.

Gespannte phosphorhaltige kleine Ringe, sogenannte Phosphorheterocyclen, sind wegen ihrer ungewöhnlichen Struktur und Reaktivität von großem wissenschaftlichem Interesse. Bislang war die Synthese von Vierringen, die zwei direkt miteinander verbundene Phosphoratome und zwei Kohlenstoffatome enthalten, sogenannte 1,2-Diphosphetane, jedoch mit erheblichen experimentellen Schwierigkeiten verbunden. Die Folgechemie dieser ungewöhnlichen Moleküle konnte bisher kaum untersucht werden.

Das hat sich nun schlagartig mit den Arbeiten von Anika Kreienbrink geändert: Durch die einzigartigen elektronischen und strukturellen Eigenschaften von ikosaedrischen bor- und kohlenstoffhaltigen Clustern, den sogenannten Carbaboranen, als C2-Baustein in P2C2-Vieringen lassen sich zahlreiche unterschiedlich substituierte Verbindungen in großen Mengen herstellen. Da diese Verbindungen zudem auch noch gegenüber Luft und Wasser beständig sind, sind "der Phantasie keine Grenzen gesetzt, was man diese kleinen gespannten Vierringen nun alles machen kann", so Anika Kreienbrink, die als Konrad-Adenauer-Stipendiatin seit Oktober 2009 im Arbeitskreis von Frau Prof. Evamarie Hey-Hawkins promoviert.

Quelle: Universität Leipzig

Die vollständige Pressemeldung mit weiteren Informationen können Sie hier abrufen.

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