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Richtlinien zur Förderung von internationalen Verbundvorhaben im Bereich wissenschaftlicher Forschung von Einrichtungen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union, assoziierten Ländern zum 7. Forschungsrahmenprogramm und der Russischen Föderation

Auszug aus der Bekanntmachung des BMBF im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung
31.03.2011 - 31.05.2011

Gefördert werden multilaterale Verbundvorhaben im Bereich der wissenschaftlichen Forschung mit dem Ziel der Etablierung einer langfristigen Zusammenarbeit der jeweiligen beteiligten Projektpartner.

Thematische Schwerpunkte der Förderung sind:

1. Innovative Materialen and technologische Prozesse
 

  • Ultrastarke Laserquellen
  • Intelligente Materialien und Nanomaterialien
  • Quantenoptik

2. Umweltforschung und Klimawandel
 

  • Biodiversität und Physiologie von natürlichen Ökosystemen
  • Klimawandel in arktischen und subarktischen Regionen
  • Materialforschung für Energieumwandlung und -speicherung

3. Erforschung ernster Gesundheitsprobleme des Menschen
 

  • Virale Infektionen: HIV und Hepatitis
  • Autoimmunerkrankungen
  • Neurodegenerative Erkrankungen

4. Moderne Sozio-ökonomischen Studien
 

  • Soziale Sicherungssysteme und staatliche Wohlfahrt (im Kontext der Globalisierung)
  • Arbeit, Arbeitsmarkt und Beschäftigung
  • Transformation des Bildungssystems

Die Ausschreibung richtet sich in erster Linie an Universitäten oder außeruniversitäre öffentliche oder private Forschungsinstitutionen und Unternehmen aus EU-Mitgliedstaaten, assoziierten Ländern zum 7. Forschungsrahmenprogramm und der Russischen Föderation.

Auf deutscher Seite:
Als Partner in antragstellenden Projektkonsortien sind zuwendungsberechtigt:
 

  • öffentliche und private außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • öffentliche und private Hochschulen
  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

mit Sitz in Deutschland.
Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Nur transnationale Forschungsvorhaben können gefördert werden. Jeder Projektantrag muss mindestens von drei förderfähigen Institutionen aus drei verschiedenen an der Ausschreibung beteiligten Ländern gestellt werden. Mindestens einer der Partner muss aus Russland kommen.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel - je nach Anwendungsnähe des Vorhabens - bis zu 50% anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung - grundsätzlich mindestens 50% der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten - vorausgesetzt.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft [FhG] die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100% gefördert werden können.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF das Internationales Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (IB) im Projektträger beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) beauftragt.

Die Projektvorschläge sind durch den antragstellenden Projektkoordinator beim JCS über das webbasierte Antragssystem bis zum 31. Mai 2011, 18:00 Uhr (MEZ) elektronisch einzureichen.

Quelle: BMBF

Die vollständige Bekanntmachung mit weiteren Zuwendungsvoraussetzungen können Sie hier abrufen.

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