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Neue Bettenstation und Brustschmerzeinheit am Klinikum St. Georg

Neue Bettenstation und Brustschmerzeinheit am Klinikum St. Georg

Zentrale interdisziplinäre Notaufnahme und Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin stellen Weichen für die Zukunft

Seit 2002 gibt es im Klinikum St. Georg eine Zentrale interdisziplinäre Notaufnahme. In den letzten Jahren nahm die Anzahl der Notfallpatienten im Klinikum stetig zu. So wurden im Jahr 2010 36.500 Patienten in der Notaufnahme am Standort Eutritzsch behandelt. Ca. 40% mussten davon stationär aufgenommen werden. Um diesem Geschehen gerecht zu werden arbeitet in der Notaufnahme ein Team von festangestellten Oberärzten -und Fachärzten, welches von wechselnden Ausbildungsassistenten unterstützt wird.

Im Klinikum St. Georg wird nun im Rahmen der Vervollkommnung und Weiterentwicklung der Notfallaufnahme ein weiterer Schritt getan. Ab dem 22.08.2011 steht im Rahmen des interdisziplinären Behandlungskonzeptes eine der Notaufnahme zugehörige Bettenstation für die optimierte Patientenversorgung zur Verfügung.
Die Zentrale interdisziplinäre Notaufnahme behandelt Patienten mit allen Krankheitsschweregraden, vom Kopfschmerz bis zur Reanimation vom eingewachsenen Fußnagel bis zum Polytrauma. Oftmals besteht die Schwierigkeit, dass bei einem Patienten die ursächliche Krankheit nicht von vornherein klar auf der Hand liegt und erst Zeit raubende und für den Patienten nicht immer angenehme Untersuchungen durchgeführt werden müssen, bis feststeht, in welche der spezialisierten Fachabteilung der Patient aufgenommen werden muss. Diese Patientengruppe kann auf der jetzt geschaffenen Notfallstation effektiver und schonender versorgt werden. „Die Patienten werden innerhalb von 24 Stunden entweder in eine spezialisierte Fachabteilung verlegt oder nach Hause entlassen. Die Therapie kann dabei ohne Zeitverzug, im Sinne eines sogenannten fast-track-Modells, schon auf dieser Station unverzüglich beginnen.“, so Dr. Stefanie Hanschke, Chefärztin der Zentralen interdisziplinären Notaufnahme.

Im September 2011 vollzieht das Klinikum St. Georg in der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin unter Chefarzt Professor Hartmann mit der Eröffnung einer Brustschmerzeinheit („Chest-Pain-Unit“) eine weitere Innovation hin zu optimaler Versorgungsqualität.

Der akute Myokardinfarkt ist seit Jahrzehnten in Deutschland und den Industrienationen die mit Abstand führende Todesursache. Auch andere Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzschwäche und Rhythmusstörungen werden häufig in der Notaufnahme vorgestellt.
Zahlreiche Studien zeigen, dass sich die Versorgung der Patienten mit Akuten Herzbeschwerden durch die Einführung einer solchen Brustschmerzeinheit in die Klinikabläufe erheblich verbessern lässt.
So werden durch fest vorgegebene Fragenkataloge, klare diagnostische Schemata und standardisierte Abläufe in eigenen Räumlichkeiten mit großer Sicherheit auch die Patienten mit Herzinfarkten identifiziert, bei denen die „typischen Symptome“ möglicherweise nicht eindeutig vorliegen. Zum anderen können Patienten mit einem sehr geringen Risiko für gefährliche Herz-Kreislauferkrankungen gegebenenfalls ebenso rasch identifiziert und oft am gleichen Tag wieder entlassen werden.

Brustschmerzeinheiten („Chest-Pain-Units“) werden in den USA seit 2005 massiv vorangetrieben. In Deutschland bietet die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) seit 2008 die Zertifizierung solcher Einheiten nach strengen Kriterien an, die sowohl Personal, als auch Räumlichkeiten, Gerätepark und Ausbildungsvoraussetzungen beinhalten.

St. Georg Unternehmensgruppe:
Die St. Georg Unternehmensgruppe besteht aus der Klinikum St. Georg gGmbH, fünf Tochtergesellschaften (einschließlich Fachkrankenhaus Hubertusburg) und dem Eigenbetrieb Städtisches Klinikum „St. Georg“ Leipzig. Das Klinikum St. Georg gehört nach dem Landeskrankenhausplan zu den Krankenhäusern der Schwerpunktversorgung. Gemessen an der Spezialisierung und dem Krankheitsschweregrad reichen die medizinischen Leistungen von der Regel- bis zur Maximalversorgung, wobei etwa 75 % der flächendeckenden Regelversorgung zuzurechnen sind. Mit den verbleibenden 25 % werden spezialisierte und hoch spezialisierte Behandlungsmaßnahmen abgedeckt.

E-Mail: info@sanktgeorg.de
www.sanktgeorg.de
 

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